Mehr Vielfalt zur neuen Anbausaison

Mehr Vielfalt zur neuen Anbausaison

Vergangenen Sonntag haben wir unseren Mitgliedern die neue Anbauplanung für die Saison 2019/2020 vorgestellt. Die wichtigsten Erkenntnisse was sich ändert und was gleich bleibt wollen wir euch kurz vorstellen.

 

1. Sieben zusätzliche Gemüsekulturen

Wir wollen euch noch mehr Vielfalt bieten und bauen daher im kommenden Jahr sieben zusätzliche Kulturen an. Auf Grundlage des Feedbacks aus der Mitgliederbefragung und nach Abwägung, was gut in die Anbauplanung passt haben wir uns für folgende sieben Gemüsekulturen entschieden:

Außerdem werden wir im kommenden Jahr unsere Kartoffeln komplett selber anbauen und nicht mehr dazukaufen. Insgesamt werden wir also 46 verschiedene Gemüsekulturen und bis zu 60 verschiedene Sorten anbauen. Wir sind bestrebt, euch immer mindestens sieben verschiedene Gemüsesorten anbieten zu können.

 

2. Mengen verschiedener Sorten angepasst

In der Mitgliederumfrage wollten wir wissen, wovon ihr mehr, wovon weniger haben wollt. U.a. von folgendem Gemüse will eine Mehrheit mehr und öfter was haben:

  • Spinat
  • Buschbohnen
  • Mais
  • Mangold

Weniger werden wir hingegen u.a. hiervon anbauen:

  • Steckrüben
  • Superschmelz
  • Landgurken
3. Das hier fliegt (erstmal) ganz aus dem Programm

Einige Gemüsesorten kamen nicht wirklich gut an, weswegen wir entschieden haben, erstmal ganz auf sie zu verzichten. Dazu zählen:

  • Patisson-Kürbis
  • Zappho (Mischung zwischen Zucchini und Kürbis)
  • Sweet Deumpling (Kürbis)
4. Absolute Mengen bleiben gleich

Aus der Umfrage hat sich ergeben, dass eine große Mehrheit mit den absoluten Gemüsemengen sehr zufrieden ist. Daher werden wir diese auch im kommenden Jahr beibehalten. Für die jeweiligen Anteile bedeutet dies im Jahresdurchschnitt:

  • S-Anteil: 1,6kg Gemüse, 0,4 kg Kartoffeln
  • M-Anteil: 2,4 kg Gemüse, 0,6 kg Kartofeln
  • L-Anteil: 3,2 kg Gemüse, 0,8 kg Kartoffeln
  • XL-Anteil: 4,0 kg Gemüse, 1,0 kg Kartoffeln
5. Erste Schritte in Richtung biointensivem Gemüsebau

Unser Ziel ist es, den WirGarten peu a peu Richtung biointensivem Gemüsebau weiterzuentwickeln und unsere Anbaumethoden entsprechend anzupassen. Hierzu zählt u.a. ein möglichst geringer Einsatz schwerer Geräte um den Boden zu schonen, Anbau von Gemüse auf weniger Platz (z.B. Möhren vierreihig statt zweireihig) und Mischkulturen. Dieses Jahr werden wir erste Schritte in diese Richtung gehen und verschiedene Dinge ausprobieren.

 

Die vollständige Anbauplanung findest du übrigens hier, wenn du neugierig bist und mehr Details willst 🙂

 

Wir freuen uns schon sehr, dass es bald in den Gewächshäusern und auf dem Feld wieder losgeht und sind gespannt, wie all das was wir im Winter ausgebrütet haben funktioniert.

 

Euer WirGarten-Team

 

1 Gedanke zu “Mehr Vielfalt zur neuen Anbausaison

  1. Vielleicht eine Idee: in den fb Foren steht: bei uns geht die Kombi Mais+ Freilandgurke viel besser als Mais + Kürbis. Das sei besser im Süden. Wenn Kombi mit Bohnen, dann halbhohe Reiserbohnen. Ich probiers dieses Jahr mit den Gurken mal aus.
    Gruß, Peter

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